Liebe Besucher,

im Moment wird überall auf Sicht gefahren. Immer wieder wird die Situation neu bewertet. Fast ständig gibt es neue Erkenntnisse oder zumindest wahrscheinliche Vermutungen. Dauernd müssen Entscheidungen und Maßnahmen angepasst werden. Was heute richtig ist benötigt derzeit schon oft nach wenigen Tagen eine Nachjustierung. Das fordert viel von uns allen als Teil der Gesellschaft. Nur zu gerne hätten wir langfristige gültige Prognosen, an die wir unsere Verhaltensweisen anpassen können. Schritte, die uns eins nach dem anderen wieder in eine Normalität zurückführen. Durch die wir diese Pandemie hinter uns lassen können. Darauf hoffen wir. Dürfen wir auch berechtigt hoffen. Auch wenn wir nicht sicher sind, was uns auf diesem Weg noch an Herausforderungen begegnen wird. Was wir noch durchschreiten müssen.

Auch wir als Gemeinde werden weiterhin auf Sicht fahren. Um zu finden und festzuhalten, welche Sicht uns der eine Gott eröffnet, der seit der Schöpfung dieser Welt liebevoll auf uns Menschen blickt. Dessen Sicht auf uns voller Erbarmen und Treue ist. Der selbst sichtbar wurde für uns. Selbst Mensch wurde und für uns starb, um die Ewigkeit für uns sichtbar zu machen. Wenn wir auf Sicht fahren heißt das, dass wir in allem auf Jesus sehen. Nur die Sicht auf ihn gibt uns die Hoffnung, die wir wirklich brauchen. Lässt uns getrost weiter gehen, weil wir sicher wissen dürfen, dass mit ihm am Ende alles gut sein wird.

Deshalb fahren wir auf Sicht. Eine Sicht, mit der wir nicht nur ihn, sondern auch einander nicht aus den Augen lassen. Durch die wir mit einander unterwegs und für einander da sind. Sichtbar für den anderen sind –  sehen und gesehen werden. Kurzsichtig genug, um auf unseren Nächsten oder das Naheliegende zu sehen. Aber auch weitsichtig genug, das große Ganze, das gemeinsame Miteinander, nicht aus den Augen zu verlieren. In Sichtkontakt bleiben – auf ganz vielfältige Weise. Uns damit Mut, Trost, Hoffnung und Hilfe zuzusprechen ebenso wie miteinander zu lachen und Dankbarkeit und Freude zu teilen.

Jeden Tag auf Sicht fahren – auf Jesus und auf einander schauen. Daran halten wir fest. Darauf verlassen wir uns. Voller Hoffnung. Jeden Tag neu können wir so durch die Unsicherheit dieser Zeit gehen.

Wir wollen auf Jesus und auf einander sehen. In unserem Alltag, aber auch gemeinsam in unseren  Kleingruppen und Gottesdiensten. Persönlich oder auch mit technischer Unterstützung. Unsere Gottesdienste finden weiterhin vierzehntägig statt. Einmal im Monat treffen wir uns zu einem Gemeindeabend. Die Termine entnehmen Sie bitte unserem Kalender.

Für die Gottesdienste und Gemeindeabende ist aufgrund der derzeit begrenzten Personenzahl eine Anmeldung erforderlich. Diese ist möglich unter info@feg-emmendingen.de oder holger@jesus.de
Ebenso können Sie über unsere Mailadresse Kontakt mit uns aufnehmen, wenn Sie an einer Kleingruppe teilnehmen wollen, Fragen oder Gebetsanliegen haben. Gerne melden wir uns bei Ihnen.

Herzliche Grüße und Gottes Segen – Ihre FeG Emmendingen

.